Sonntag, 19. Januar 2014

Forsthaus Friedewald



Ein jedes Kind, das in Friedewald den Kindergarten besucht, kennt das wunderschöne Forsthaus.
Ein langgezogener, mit Holz beschlagener Spitzgiebel, weiße Holzsprossenfenster und der Basaltsockel lassen in so manchem Kind die Phantasie wachsen. „Hexenhäuschen“ wird es daher gerne von  ihnen genannt.

1934 wurde es von dem Revierförstereiverband Friedewald für 16.789 Reichsmark erbaut.

Der Erstbezug erfolgte durch den Revierförster Max Schmidt. Neben der Familie Schmidt hat wohl auch eine kleine Bücherei  dort Unterschlupf gefunden. 





Heute ist das Haus im Besitz der Gemeinde Friedewald.





Quelle:
Archiv Alfred Schneider, Text vom 08.12.1984

Dienstag, 14. Januar 2014

Glauben Sie es, oder nicht!

Am 05. April 1963 erschien in der Freitags-Ausgabe des "New York Mirror" die nachfolgende Anzeige:
leider wurde das Bild mal wieder gedreht; ich arbeite dran;-)

Unter der Rubrik "Believe it or not" wurde auf die Kuriosität verwiesen, dass Schloß Friedewald für 3,60 Dollar von der  Preussischen Regierung an den Grafen von Hachenburg verkauft wurde.
In die Anzeige haben sich jedoch zwei kleine Fehler eingeschlichen:
das Schloss hat zu keinem Zeitpunkt über so viele Türme verfügt
und
Graf Alexander kaufte das Schloß im Jahre 1885 (für 5 Taler)

Nichtsdestotrotz ist dies doch ein Beweis dafür, dass Schloß Friedewald auch im Ausland für eine Schlagzeile gut ist.


Quelle:
Zeitungsanzeige (Kopie): Archiv von A. Schneider, Daaden (gefunden 2014), Verfasser der Anzeige unbekannt.