Samstag, 26. Oktober 2013

Panorama oberhalb von Friedewald

Panoramablick auf die Schiessbahn 10 des Truppenübungsplatzes Daaden/ Stegskopf, welche direkt oberhalb von Friedewald liegt. 
In diesem Gebiet können noch heute die Überreste der so genannten "Russenbude" gefunden werden. Sie galt den russischen Zwangsarbeitern im 2. Weltkrieg als Unterkunft. 


Ein herzlicher Dank an Frank Höfer für die sehr interessante Führung über den Truppenübungsplatz.

Dienstag, 8. Oktober 2013

Juniorreporter



Wo man die besten Kastanien sammeln kann




In Friedewald, da gibt es ganz viele Kastanien. Hier gibt es drei Plätze, wo man am besten sammeln kann.
Die meisten Kastanien kann man im Schlosspark finden. Ich habe mal eine Zeichnung gemacht, wie man die Kastanienbäume im Park finden kann.

Die XXX sind die Stellen mit Kastanienbäumen


Auch vor dem Schloss an der Kreuzung Richtung Derschen, unterhalb des Kaiser-Ludwig Denkmals gibt es einen großen Kastanienbaum.
Ein ganz alter Baum steht noch vor dem ehemaligen Kaufhaus Giehl. An der Kreuzung bevor man zum Kindergarten abbiegen kann. Da habe ich nach der Schule immer ein paar Kastanien gesammelt.




Janick Saft, 11 Jahre

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Backes

Ein jeder kennt ihn und fährt bestimmt einmal die Woche an ihm vorbei, der Backes.  
Zentral an der Kreuzung gelegen, wo die Straße nach Nisterberg abzweigt steht er dort schon seit mehreren Jahrzehnten.


„Backes“ ist das dialektische Wort für Backhaus.

Früher gab es in Friedewald gleich mehrere von ihnen. Dieser an der Nisterberger Str. ist der einzig erhalten gebliebene.
Mehrere Familien bauten gemeinsam einen Backes und schlossen sich zu sog.  „Backesgesellschaften“ oder auch zu „Backeserben“ zusammen. Per Los wurde unter ihnen ermittelt, welche Familie zu welchem Zeitpunkt den Backes zum backen von Brot und Kuchen nutzen durfte.
Die „Backeser“ wurden früher fast rund um die Uhr betrieben. Mit dem „Backesschoß“ wurden die Brote in den Ofen „eingeschossen“. Der so genannte „Backeswösch“, ein aus Ginster gebundener Besen, diente zum ausfegen der Holzkohlen – und Aschenreste.[1]



Ende der 1970er Jahre war der Backes in so einem schlechten Zustand, dass Rudolf Gerhard und Günter Mudersbach ihn mit Trapezblech eindeckten und damit den Ofen vor dem Verfall retteten.

Im Rahmen des Dorferneuerungsprogamm wurde der Backes im Frühjahr 1988 restauriert. Er erhielt ein neues Schieferdach und das Gemäuer wurde neu verfugt.
Insbesondere Günter Mudersbach und Joachim Becker setzten sich damals für die Renovierung und den Erhalt des Backes ein.
Renovierung 1988
Fotos Backes Renovierung von Günther Mudersbach



[1][1] Landkreis Altenkirchen (1966): Land an Sieg und Wied. Von den alten Backhäusern. S. 181 f.