Dienstag, 23. Oktober 2012

Impressionen

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Rundwanderweg

Entdecken Sie Friedewald

Rund um das Schlossdorf Friedewald wurde ein stimmungsvoller Rundwanderweg angelegt.
Parkmöglichkeiten bestehen am Schloss, am Sportplatz und in Richtung Langenbach [rechte Hand].
Auf insgesamt 10 km kann man interessantes zur Geschichte des Dorfes und wundervolle Aus- und Einblicke in die Natur und Umgebung von Friedewald erhalten.
Auch die Gaumenfreunde kommen auf ihren Genuss:
im stimmungsvollen Schlossambiente lassen
sich die Eindrücke bei einem kühlen Getränk und einem leckeren Essen
im Kreise der Familie/ Freunde abrunden.


Friedewald ist auf jeden Fall eine Reise wert!

Haus "Haubrich", Borngasse



Fachwerkhaus wird abgerissen

Wie die Rhein-Zeitung am 22.06.2012 berichtete erhält die Ortsgemeinde Friedewald eine Zuwendung in Höhe von 24.000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm des Landes Rheinland-Pfalz. Die Mittel dienen dem Abriss des Fachwerkhauses in der Borngasse Friedewald, welches auch unter dem Namen "Haubrich-Haus" bekannt ist.
Zukünftig soll an gleicher Stelle ein Dorfplatz entstehen. 
Eventuell wird auch ein neues Mehrzweckgebäude errichtet.
 
II Ansicht Borngasse
Aktualisierung Foto Neubau Mehrzweckgebäude 2015

Heimatecke

Verarmter Graf musste Schloss verkaufen

Schloss
Vor 100 Jahren wechselte der Eigentümer von Schloss Friedewald - 450.000 Mark Kaufpreis
Vor 100 Jahren gab es - wieder einmal - einen Eigentumswechsel des Schlosses Friedewald: Für 450.000 Mark verkaufte Graf Alexander von Hachenburg es nebst Inventar an seinen Verwandten Prinz Otto von Sayn-Wittgenstein-Berleburg.
Alexander von Hachenburg, der die ehemalige Ruine 1886 für 15 Reichsmark gekauft hatte, baute das Schloss wieder auf und verlieh ihm wieder seinen ursprünglichen Glanz. Doch durch die Bauarbeiten hatte sich Alexander finanziell verausgabt und auch sein mitunter extravaganter Lebensstil trug nicht zur Konsolidierung seiner Finanzen bei. So war der Graf schließlich gezwungen, sich von seinem Schloss zu trennen. Bürgermeister Heinrichshofen vermerkte dazu in der Daadener Amtschronik: ?Graf von Hachenburg, welcher es (das Schloss) aus einer Ruine zu einem Herrensitz umgestellt hatte, musste es, nachdem sein Kredit völlig erschöpft war, schuldenhalber verkaufen. Er zog nach Hachenburg. Friedewald hatte ihm vieles zu verdanken, er besaß einen Kunstsinn, aber nicht die Gabe, mit Geld hauszuhalten.?
Am 23. Juni 1912 zog Prinz Otto als neuer Schlossherr in Friedewald ein. Es wurden fünf Ehrenpforten eingerichtet. Der Ort war reichlich geflaggt und abends gab es Freibier.
In den beiden folgenden Jahren ließ der neue Eigentümer das Schloss erweitern: Der Torbau wurde erhöht und ausgebaut und neben dem Uhrturm entstand ein Wohnhaus, das sog. Oberförsterhaus. Und noch eine weitere bleibende Spur hinterließ Prinz Otto im Daadener Land. Da er evangelisch war, beantragte er, ihm in der Daadener Kirche einen besonderen Stuhl einzurichten. Das Presbyterium stimmte dem zu und so wurde auf der ersten Empore der bis heute so genannte Prinzenstuhl eingebaut, der sich von den üblichen Kirchenbänken dadurch unterscheidet, dass er mit bequemen Polsterstühlen ausgestattet ist.
Bereits 1919 verpachtete Prinz Otto das Friedewälder Schloss. Pächter bis 1929 war Kommerzienrat von Oswald aus Koblenz das Schloss gepachtet. Lange Zeit betreute Verwalter Schütte die ganze Anlage. Noch in den zwanziger Jahren übertrag Prinz Otto das Schloss an seine Frau Elisabeth zu Eigentum. Am 3. Und 4. Juli 1933 wurde das Inventar mit all den reichen Bild- und Waffensammlungen und den prächtigen Möbelstücken versteigert. Nur einige wenige Gegenstände bleiben im Schloss erhalten; sie sind heute im Rittersaal zu sehen.
Prinzessin Elisabeth, die nach erfolgter Scheidung in zweiter Ehe mit Dr. Richard Merton aus Frankfurt verheiratet war, übertrag das Schloss 1938 an ihre vier Söhne aus erster Ehe, um so einer Enteignung durch die Nazis - ihr zweiter Mann war Jude - zu entgehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt Elisabeth Merton das Schloss zurück; sie verkaufte es 1954 an den Verein Friedewald e.V., den Trägerverein der Ev. Sozialakademie.

 
Quelle: 
Amtsblatt (2012) Jahrgang 39, Nr. 28, S. 16, Verlag Wittich.  Ulrich Meyer ARGE Heimatgeschichte.

Salzschmuggel

Salzschmuggel im Daadener Land

Nachdem mit dem Wiener Kongress (1815) die Grafschaft Sayn-Altenkirchen (wozu auch Friedewald gehörte) Preußen zugeschlagen wurde, wurden selbstverständlich auch preußische Gesetze im Land umgesetzt. Die Neuordnung betraf auch die Ausübung des sogenannten Salzregals. Zuständige Faktorei für das Daadener Land wurde Olpe, später Siegen, ab 1830 schließlich Altenkirchen.
Immer wieder kam es zu Beschwerden über die Verteilerstellen. Viel größer war jedoch die Klage über die Salzsteuer, die das Salz erheblich verteuerte. Das benachbarte "Nassauische Land" blieb von dieser Steuer verschont. Da die Daadener Bürger von jeher geschäftstüchtig waren, kauften sie ihr Salz natürlich "schwarz" hinter der nahegelenden Grenze. Die führte dazu, dass der Salzschmuggel blühte.
Im Jahre 1832 sah sich der damalige Landrat Koch (Altenkirchen) gezwungen eine Verfügung der Regierung in Koblenz weiterzuleiten:

…in hiesigen Kreis auf freche und beinahe öffentliche Weise Salz eingeschwärzt wird."

"Der Schmuggel wurde "bandenweise" betrieben, Grenzaufsichtsbeamte teilweise misshandelt und lebensgefährlich verletzt."
"Salzhausierende sind zu verhaften, da Hausieren mit Salz gänzlich untersagt ist". 

Man führte als Maßnahme die sogenannte "Salzverbrauchskontrolle" ein. Mit dieser wurde festgelegt, dass jede Person im Jahr 4 Pfund Salz abnehmen musste. Der freie Salzhandel wurde damit unterbunden.
Als erste "Seller" für das Daadener Land wurden das "Handelshaus Jung und Eckhardt" verpflichtet.
Die Abnahmepflicht führte bei den Menschen zu großem Unmut. Die Kaufleute beschwerten sich, dass sie selbst nun kein Salz mehr verkaufen durften. Die Bürger über viel zu hohe Pflichtmengen und die Seller beklagten die viel zu geringe Abnahme der Kleinverbraucher. Trotz allem ließ sich die Regierung jedoch nicht beirren und beharrte viele Jahre lang auf die Zwangsabnahme. Der Schmuggel war damit unattraktiv geworden.
Interessant zu erwähnen ist noch, eine für die damalige Zeit sehr ungewöhnliche Besetzung des Selleramtes: die Witwe Gustav Nickol, führte das Amt einige Jahre.
Dazu ließ sich in den Gemeindeakten von 1840 ein Hinweis finden, der uns heute sicherlich schmunzeln lässt:


"Zudem passt es sich nicht und ist sogar gesetzeswidrig, einem Frauenzimmer einen öffentlichen Dienst zu übertragen."

In Anlehnung an: 
Langenbach, Wilhelm: Amt Daaden (Friedewald). Entwicklung, Wirtschaft und Verkehr. Amt Daaden, 1965, S. 23-28.

Das Friedewälder Schulwesen

Die Friedewälder Schule
Einige Quellen weisen darauf hin, dass wahrscheinlich bereits 1650 in Friedewald eine Schule für die "reformierte Jugend" eingerichtet wurde. Wichtig in diesem Zusammenhang zu erwähnen ist, dass die damaligen Lehrer nicht mit unseren heutigen Pädagogen verglichen werden dürfen. Lehrer wurden damals von den Gemeinden eingestellt und waren vielmehr als Organisten und Berater für die Gemeinde eingesetzt.
Ob aber zu diesem Zeitpunkt bereits ein eigenes Schulhaus vorhanden war, ist zu bezweifeln. Man kann eher davon ausgehen, dass ein Raum im Nebentrakt des Schlosses zur Verfügung gestellt wurde. Aus den Jahren 1800- 1823 ist bekannt, dass in der Torstube, über dem Bogen des Obertores, unterrichtet wurde. Im Jahre 1818 schlossen sich mehrere Friedewälder Bürger zusammen und drängten auf den Kauf eines Hauses, um dort die Schule einzurichten:


"Wir Endesunterschriebenen Bürger der Stadt Friedewald, geben hiermit unseren mitbürger Namens Schef Anthon Schneider, Gerlach Moritz und Beistand Engel Pauschert und Peter Becker den Auftrag, dass hier beim Obertor stehende Gerlach Helds Kindern gehörige Haus, welche auf hohe Landesregierung genehmigung aufs meist und letzte Gebott auf hießige Amtsstube am 3.d.m. versteigert werden soll vor hießige Gemeinde zu kaufen, in dem doch die Gemein genöthigt, weil die Kapelle sehr schlecht und baufällig und die Schulstube auf dem Oberthorbogen zu klein, kalt und ungesund wie auch wegen hoher Treppe sehr gefährlich für die Kinder, ein neues Schulhaus zu bauen und gedachtes Haus sich auf dem besten bequemsten Ort dazu befindet. So genehmigen wir den Kauf nach Ihrer Ansicht und gutbefinden, in unserem Namen wie für die selbst zu vollziehen. Dies ist bei öffentlicher Gemeinde wohlbedächtig beschlossen worden und mit unserer Unterschrift bezeugt und bekräftigt.
Geschehen Friedewald, den 10 Januar 1818
Gerlach Hees Peter Schäfer
Friedrich Schneider Emil Trauth 3ter
Gerlach Höfer Wilhelm Strunk
Emil Strunk Peter Hun
Gerlach Becker Anthon Schneider 2ter
Emil Traut 2ter Ernst Stein
Daniel Dencker Peter Moritz 2ter
Ludwig Bender Anthon Hölzemann
Peter Schneider Gerlach Held
Anthon Bäcker Peter Häbel
Gerlauch Knautz 2ter Anthon Knautz
Johannes Peter Knautz


Das Haus wurde von der Gemeinde gekauft, abgerissen und an Stelle des Hauses das neue Schulhaus errichtet. Die Einweihung fand am 2. Februar 1823 statt.
Dieses Gebäude wurde von der königlichen Regierung mehrmals als zu klein begutachtet und sollte auf deren Geheiß ausgebaut werden. Dafür fehlte der Gemeinde jedoch das Geld.
Am 15. November 1926 wurde dann die "neue" Schule (heute besser bekannt als die "alte" Schule) gegenüber der Schlosseingangs eröffnet. Sie hatte zwei Klassenzimmer für zusammen 140 Kinder. Diese wurde jedoch nach dem 2. Weltkrieg auch wieder zu klein, sodass auf das alte Schulgebäude von 1823 zurückgegriffen werden musste.
Am 15. Dezember 1961 wurde schließlich die heutige Friedewälder Grundschule eröffnet.


Friedewälder Schule ca. 1940ca. 1940   Alte Schule 2012und 2012

Der erste Schuldiener, welcher Namentlich erwähnt ist, hieß Heinrich Hölzemann und stammt gebürtig "aus den Steinen" (dies ist die Namensbezeichnung für eine Häusergruppe, die sich oberhalb des Schlossparks befindet).


Johannes Engel Maier, Derschen 1799- mind. 1804
Ludwig Schneider, Friedewald 1815-1823 (später Lehrer in Derschen und Altenkirchen)
? Sort, Kirburg 1923-1825
Peter Heidrich, Derschen 1825- (wurde von der Schulkommission abgelehnt)
Ludwig Quandel, Struthütten trat Stelle nicht an
Bast 1826
Becker 1826-1827
Weller, Neunkhausen 1827
Wilhelm Wagner, Hilgenroth 1828 (?)-1831
Christian Zeitz, Schöneberg 1831-1875
Heinrich Eckhardt, Rinsdorf 1875-1884
Ludwig Becker, Atzbach 1884-1898
Emanuel Krause, Posen 1898-1901
Friedrich Kerzmann, Neroth 1901-1903
Eugen Tummes 1903-1908
Jakob Klein, Sein 1908-1909
Karl Schwarz, Neuwied 1909-1911(ab hier 2 Lehrer in Friedewald)
Jakob Boch, Steindorf 1909-1913
Heinrich Reinemann, Argenthal 1913-1914 und 1918-1922
Adolf Rinn, Krofdorf 1913-1914
Rüttmann, Hees, Stephan Vertretungslehrer während des 1. Weltkriegs
Albert Becker 1922-1946
Otto Arabin 1922-1950
Hans Schüler 1946
Hans Lohn 1950-1957
Friedrich Schack -1955
Else Müller 1955-1955
Ernst Lawrenz 1957-1963
Gudrun Weiner 1957-1958
Ruth Zeglin 1958-1963
Hans Reutlinger 1955-1961
Ingeborg Fröck, Danzig 1961
Karl Heinz Pauschert 1962-1967
Günther Schwindt
Marianne Fliedner
Peter Marck
Irmgard Böhringer


In Anlehnung an: 
Langenbach, Wilhelm: Stadt Friedewald 1324-1974. Gemeindeverwaltung Friedewald 1974, S. 54-67.

Das Friedewälder Wappen

WappenDas Friedewälder Wappen

Oben auf den Zinnen der Burg, später des Schlosses Friedewald, thront der Sayner Löwe. Das Wappentier der Sayner Grafen wird als goldener Löwe (Gelöwter Leopard) auf roten Grund dargestellt. Die Grafen von Sayn übernahmen ca. um 1200 das Land südlich der Sieg als Kölner Lehen.
Nach langen Erbstreitigkeiten wurde das Sayner Erbe 1671 in die Reichsgrafschaften Sayn-Altenkirchen und Sayn-Hachenburg aufgeteilt.
Unter dem Sayner Löwe deutlich hervorgehoben der Kaiserliche Doppelkopfadler. Im Jahre des Herrn 1637 erhielt die Landesmutter Gräfin Louise Juliane zu Sayn von Kaiser Ferdinand III. ein "Kaiserliches Protectorium", welches ihr erlaubte den Kaiserlichen Doppelkopfadler als Zeugnis seines Schutzes anzuschlagen.


- Sayner Löwe
- Kaiserlicher Doppelkopfadler
- Zinnen der Burg/ des Schlosses Friedewald



Wappen:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Friedewald.png&filetimestamp=20081001161002. Stand 15.08.2012 15:15 Uhr

Sagen


Die Sage des Grafen Heinrich zu Sayn


Graf Heinrich III. zu Sayn war im ganzen Land als ein großer Herrscher im wahrsten Sinne des Wortes bekannt. Er vereinigte sein Territorium, gründete mehrere Klöster, entging einem Ketzerprozess und steigerte die Bedeutung der Grafschaft Sayn. Auch sein Körperbau war von außergewöhnlicher Länge und Kraft.

So erzählt man sich noch heute die Geschichte, wie einst Heinrich III. hoch zu Ross nach Hause zog und dort seinen Sohn begrüßte. Mit seiner riesigen Pranke griff er nach dem Kopf des Sohnes, um ihn auf das Pferd zu heben. Da er sich seiner übermäßigen Kraft nicht bewusst war, zerdrückte er den Kopf des Kleinen.

Graf Heinrich zu Sayn wurde [wahrscheinlich] um1185/1190 als Erbsohn des Grafen Heinrich II. und seiner Frau Agnes von Saffenberg geboren. 1215 heiratete er Mechthild von Landsberg. Sie zeugten mehrere Kinder, die jedoch alle in jungen Jahren verstarben. Seine spätere Regierungszeit sollte den Höhepunkt der saynischen Geschichte darstellen. In der Sylvesternacht 1246/47 starb er.
Die o.g. Fotografie [wird nachgereicht] zeigt eine Nachbildung der Grabfigur, welche seine Ehefrau Mechthild erschaffen ließ. Sie zeigt Heinrich mannsgroß (7 ½ Fuß), der seine rechte Hand auf den Kopf eines Kindes legt. Als Heinrich von Sayn starb, erwartete Mechthild vermutlich noch ein Kind, welches wahrscheinlich nach wenigen Wochen/Monaten verstarb. Symbolisch jedoch könnte mit der Figur die Übertragung der Rechte und Besitztümer auf diesen vermeintlichen Erben dargestellt worden sein.
Die original Grabfigur kann noch heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg besichtigt werden.
Eine Kopie steht im Rittersaal des Schloßes Friedewald.


Quellen:

Langenbach, Wilhelm (1974): Stadt Friedewald 1324-1974, Gemeindeverwaltung Friedewald, Friedewald, S.7.
Halbekamm, Joachim J.(1997): Die älteren Grafen von Sayn: Personen-, Verfassungs- und Besitzgeschichte eines rheinischen Grafengeschlechts 1139-1246/47. Historische Kommission für Nassau 61. Wiesbaden,  S. 67 ff..

Ausstellung Füsseberg 02.-11.11.2012

Die Heimatfreunde Daadener Land 
präsentieren
vom
02. - 11. November 2012
im Biersdorfer Gemeindehaus
Fotos, Dokumente und Austellungsstücke 
rund um den Füsseberg.

Eintritt kostenlos!

Alle Interessierte sind dazu recht herzlich eingeladen!

Der Füsseberg 

02.11.2012 09:00 - 12:00 Uhr
03.11.2012 11:00 - 18.00 Uhr
04.11.2012 11:00 - 18:00 Uhr

Historische Flurbezeichnung

In den dicken Steinen

Unweit des Wohngebietes mit dem Straßennamen "In den Steinen" kann man ein Flurstück finden, welches als "In den dicken Steinen" bekannt ist.
Diese eigenwillige Flurbezeichnung ist sicherlich darauf zurückzuführen, dass hier seit Jahrhunderten Steine aus der Gemarkung Friedewald gesammelt und dort aufgeschüttet wurden.
1961 nahmen die Brüder Paul und Willi Becker die Herausforderung an und bauten auf diesem Gebiet ihre Werkhallen. 


Heute erinnert nur noch ein großer Findling an das damals steinige Gebiet. Die Straßenzüge rund um das Flurstück tragen heute Vogelnamen (Finkenweg, Amselstr.)
Quelle:

Wilhelm Langenbach (1974): Stadt Friedewald 1324-1974.