Montag, 31. Dezember 2012

Jahresrückblick



Das ausklingende Jahr möchte ich dazu nutzen, um Ihnen meine Arbeit vorzustellen und einen Rückblick auf das bisher Erfolgte zu geben.

Im Jahre 2012 wurden verschiedenste Straßennamen aufgelistet und um deren Bedeutung ergänzt. Die  Beschriftung der Straßenschilder wird voraussichtlich im kommenden Jahr vorgenommen werden können.

Im Buch von Herbert Wolf, „Friedewald – Schloss und Ortschaft, Land und Leute“, habe ich eine sehr anschauliche Flurkarte mit alten Namensbezeichnungen gefunden. Diese Namen wurden von mir aufgelistet und deren Bedeutung recherchiert. Von über 100 Flurbezeichnungen liegen nun genauere Erklärungen vor. 

Die gefallenen Soldaten des 1. und 2. Weltkrieges wurden von mir tabellarisch erfasst. Von den Gefallenen des 2. Weltkrieges habe ich, soweit nachweisbar, die Begräbnisstätten aufgezeichnet. Ergänzend dazu bin ich aktuell dabei, weitere Informationen (z.B. Beruf, Fotos) über die Gefallenen zu sammeln, um ein vollständiges Register anlegen zu können. 

Bibliotheken und Antiquariate wurden nach Literatur von/über Friedewald durchforstet. Gleichzeitig habe ich versucht, entsprechende Artikel zu fotokopieren bzw. einzuscannen. Daraus ist ein Literaturverzeichnis mit ca. 20 Einzeltiteln über Friedewald entstanden.
Dieses wird ständig ergänzt und soll weiteren Interessierten zur Recherche dienen.

Soweit vorhanden wurden wichtige Daten in einer Chronik festgehalten. Diese Arbeit steht jedoch noch ganz am Anfang und wird sicherlich noch einige Jahre andauern.

Bisher konnten auch schon einige Zeitzeugeninterviews geführt werden. Diese Gespräche waren sehr intensiv und geben, selbst bei der noch geringen Anzahl der Befragten, einen sehr guten Einblick in das harte Friedewälder Alltagsleben. 
Insbesondere die Nachbearbeitung der biographischen Interviews ist sehr arbeits- und zeitintensiv.

Für das kommende Jahr stehen weitere Zeitzeugeninterviews an, sowie die weitere Recherche der Friedewälder Alltagsgeschichte.

An dieser Stelle sei allen Unterstützern gedankt, die mich mit Informationen, Urkunden, Fotos etc. „versorgen“.

Ohne IHRE Mitarbeit wäre meine Arbeit nur ein reines recherchieren in Archiven.
Erst IHRE Erzählungen und Erinnerungen machen die Friedewälder Geschichte lebendig!